Geldanlage & ETF

Fondssparplan Rechner: Gratis Excel Vorlage

Fondssparplan-Rechner für Startkapital, Sparrate, Rendite und Kosten. Mit Dashboard und Anleitung für private Anleger in Deutschland.

23/07/2026
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Der Fondssparplan-Rechner ist eine Excel-Vorlage für die Projektion deines Fondsvermögens. Du trägst Startkapital, monatliche Sparrate, erwartete Bruttorendite, Verwaltungskosten, Ausgabeaufschlag und Laufzeit ein; die Datei berechnet daraus Nettorendite, investierte Beiträge und den voraussichtlichen Endwert.

Im Tabellenblatt Sparplan stehen die Eingabefelder mit gelber Hinterlegung sowie die automatisch berechneten Kennzahlen. Das Dashboard stellt die Entwicklung des Vermögens und die Aufteilung der Ergebnisse grafisch dar, während die Anleitung die Bedienung erklärt. Abbildung 1 zeigt die Eingabezeilen des Sparplans, Abbildung 2 das Dashboard und Abbildung 3 die Anleitung.

Die Vorlage richtet sich an Privatanleger, die einen Fonds- oder ETF-Sparplan mit eigenen Annahmen durchrechnen möchten. Sie zeigt eine Modellrechnung und keine Kursprognose: Bei 10.000 € Startkapital, 250 € monatlicher Sparrate und 6 % Bruttorendite kann das Ergebnis anders ausfallen als die tatsächliche Wertentwicklung.

Captura de tela 1: Aba Sparplan - Planilha Excel fondssparplan rechner excel
Abbildung 1: Tabellenblatt „Sparplan"

Die wichtigsten Vorteile dieser Excel-Vorlage

  • Du vergleichst Bruttorendite und Nettorendite direkt: Bei 6,00 % Bruttorendite und 1,20 % Verwaltungskosten bleiben in der Eingabemodellierung 4,80 % p.a.
  • Startkapital und monatliche Sparrate werden getrennt erfasst, zum Beispiel 10.000 € einmalig und 250 € pro Monat.
  • Der Ausgabeaufschlag wird in der Rechnung berücksichtigt: Bei 250 € Monatsrate und 2,00 % Aufschlag werden rechnerisch 245,00 € investiert.
  • Mit der Laufzeit von 10 Jahren siehst du, wie sich Beiträge und angenommene Wertentwicklung zum Endwert verbinden.
  • Das Dashboard verdichtet die eingegebenen Annahmen, sodass du die Rechnung nicht nur in einer langen Zahlenreihe prüfen musst.
  • Die farblich markierten Eingabezellen trennen deine Annahmen von den automatisch berechneten Ergebnissen.
  • Die Vorlage eignet sich für Szenarien: Bei 250 €, 400 € oder 600 € Monatsrate kannst du die Auswirkungen jeweils separat durchspielen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Schritt 1 — Öffne das Tabellenblatt Sparplan und prüfe die Datumszeile mit dem Berechnungsstand 21.07.2026.
  2. Schritt 2 — Trage dein vorhandenes Startkapital in Zelle C4 ein. Wenn du mit 10.000 € beginnst, gib 10000 ein.
  3. Schritt 3 — Erfasse die monatliche Sparrate in C5, zum Beispiel 250 € oder 400 €.
  4. Schritt 4 — Setze deine Annahmen für Bruttorendite, laufende Verwaltungskosten und Ausgabeaufschlag in C6 bis C8. Die Prozentfelder werden mit zwei Dezimalstellen angezeigt.
  5. Schritt 5 — Gib in C9 die Laufzeit in Jahren ein, etwa 10 für einen Zeitraum von zehn Jahren.
  6. Schritt 6 — Prüfe rechts die berechnete Nettorendite p.a. und den effektiv investierten Jahresbetrag. Bei 250 € monatlich und 2,00 % Ausgabeaufschlag weist die Datei 2.940,00 € pro Jahr als investierten Betrag aus.
  7. Schritt 7 — Wechsle zum Dashboard und zur Anleitung. Nutze das Dashboard zur Plausibilitätskontrolle und ändere danach einzelne Annahmen, statt das Ergebnis als sichere Prognose zu behandeln.
Captura de tela 2: Aba Dashboard - Planilha Excel fondssparplan rechner excel
Abbildung 2: Tabellenblatt „Dashboard"

Enthaltene Funktionen

Eingabebereich für Startkapital, monatliche Sparrate und Laufzeit mit klarer gelber Markierung.
Automatische Berechnung der Nettorendite p.a. aus Bruttorendite minus laufenden Verwaltungskosten.
Berechnung des effektiv investierten Jahresbetrags nach Berücksichtigung des Ausgabeaufschlags.
Euro- und Prozentformatierung mit zwei Dezimalstellen, etwa 10.000,00 € und 4,80 %.
Dashboard zur kompakten Darstellung der berechneten Sparplanentwicklung.
Anleitung-Tabellenblatt mit Hinweisen zur Eingabe und Nutzung der Datei.
Eingabekontrolle über Datenvalidierung bei den Renditefeldern, damit unplausible Eingaben leichter auffallen.

So berechnet der Fondssparplan die Wertentwicklung

Der Rechner trennt zunächst die eingezahlten Beträge von der angenommenen Wertentwicklung. Bei 10.000 € Startkapital und 250 € monatlicher Sparrate zahlst du über 10 Jahre insgesamt 10.000 € + 120 × 250 € = 40.000 € ein. Das ist dein Kapitalaufwand, nicht automatisch der spätere Depotwert.

Von der Bruttorendite zur Nettorendite

Im Tabellenblatt Sparplan wird die laufende Kostenannahme von der Bruttorendite abgezogen. Bei 6,00 % erwarteter Bruttorendite und 1,20 % Verwaltungskosten ergibt die Formel 6,00 % − 1,20 % = 4,80 % Nettorendite p.a.; weitere Fondskosten, Transaktionskosten oder Steuern werden durch diese einfache Differenz nicht vollständig abgebildet.

Der Ausgabeaufschlag wirkt bereits beim Kauf. Bei 250 € monatlicher Sparrate und 2,00 % Aufschlag werden 250 € × 12 × (1 − 0,02) = 2.940,00 € pro Jahr als investiert angezeigt; ohne Aufschlag wären es 3.000,00 €. Der Unterschied beträgt im ersten Jahr 60,00 €.

Zinseszins mit monatlichen Einzahlungen

Für eine überschlägige Rechnung wird das vorhandene Kapital mit der Nettorendite verzinst und jede monatliche Einzahlung über ihre verbleibende Laufzeit berücksichtigt. Mit 10.000 € Startkapital, 2.940,00 € effektiv investiertem Jahresbetrag und 4,80 % p.a. ergibt sich bei jährlicher Vereinfachung für das Startkapital nach 10 Jahren rund 15.995 €: 10.000 € × 1,04810. Die Sparraten liefern zusätzlich rund 36.000 € Endwert, sodass die Modellrechnung bei etwa 51.995 € liegt; monatliche Buchungszeitpunkte und die konkrete Excel-Formel können diesen Näherungswert verändern.

Abbildung 1 zeigt, wo du die sechs Annahmen einträgst. Das Ergebnis rechts ist deshalb nur so belastbar wie die gewählten Rendite- und Kostenwerte.

For a more concrete projection, the savings plan calculator lays out the monthly deposits, return rate, and term in the same way this approximation does.

Captura de tela 3: Aba Anleitung - Planilha Excel fondssparplan rechner excel
Abbildung 3: Tabellenblatt „Anleitung"

Welche Steuern 2026 auf Fondsgewinne wirken

Bei Fonds und ETFs zählen Ausschüttungen, Veräußerungsgewinne und gegebenenfalls die Vorabpauschale zu den Kapitalerträgen. Grundsätzlich beträgt die Abgeltungssteuer 25 %; darauf kommen 5,5 % Solidaritätszuschlag, zusammen 26,375 % ohne Kirchensteuer. Erzielt eine ledige Person 2.000 € steuerpflichtigen Kapitalertrag und nutzt keinen Freibetrag, wären das 527,50 € aus 2.000 € × 26,375 %.

Sparerpauschbetrag und Freistellungsauftrag

Der Sparerpauschbetrag beträgt 2026 1.000 € für Einzelpersonen und 2.000 € bei zusammen veranlagten Ehe- oder Lebenspartnern. Bei 2.000 € Kapitalertrag und einem wirksamen Freistellungsauftrag über 1.000 € bleiben für eine Einzelperson 1.000 € steuerpflichtig; der Solidaritätszuschlag auf die pauschale Steuer beträgt dann rechnerisch 13,75 €, zusammen 263,75 € ohne Kirchensteuer.

Bei einem Aktienfonds kann eine Teilfreistellung von 30 % greifen, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Aus 2.000 € Fondsgewinn würden dann 1.400 € als steuerpflichtige Bemessungsgrundlage verbleiben; bei 26,375 % entspricht das 369,25 € ohne Kirchensteuer. Die Excel-Vorlage zieht diese steuerlichen Effekte nicht automatisch vom Endwert ab, daher musst du den Nachsteuerwert separat beurteilen.

Was der Freistellungsauftrag praktisch bedeutet

Der Freistellungsauftrag wird beim depotführenden Institut hinterlegt und verhindert den Steuerabzug bis zur Höhe des zugewiesenen Betrags. Bei zwei Depots mit je 700 € Ertrag darfst du einer Bank beispielsweise 600 € und der anderen 400 € zuweisen; insgesamt bleiben damit 1.000 € abgedeckt. Ein zu hoch verteilter Auftrag beseitigt die Steuer nicht, sondern kann zu einer Korrektur über die Steuererklärung führen.

Diese Denkfehler verteuern deinen Fondssparplan

Der teuerste Denkfehler ist eine zu hohe Renditeannahme. Bei 10.000 € Startkapital und 250 € monatlicher Sparrate führt eine Modellrendite von 6,00 % statt 4,00 % über 20 Jahre zu einem deutlich höheren Ergebnis; bei jährlicher Vereinfachung liegen die Endwerte grob bei 113.000 € beziehungsweise 83.000 €. Die Differenz von etwa 30.000 € ist keine sichere Mehrleistung, sondern der Preis einer optimistischen Annahme.

Kosten werden am Anfang unterschätzt

Ein Ausgabeaufschlag von 5,00 % auf 250 € Monatsrate entspricht 12,50 € je Einzahlung. Über 120 Monate summiert sich der direkte Abzug auf 1.500 €; zusätzlich fehlt dieses Geld für die Wertentwicklung. Die Vorlage führt den Aufschlag in C8 sichtbar neben den laufenden Kosten, damit du beide Kostenarten nicht verwechselst.

Auch 1,20 % laufende Verwaltungskosten wirken klein, weil sie nicht als einzelne Rechnung abgebucht werden. Bei einem durchschnittlichen Anlagevermögen von 40.000 € wären das im betreffenden Jahr etwa 480 €; bei 0,30 % wären es 120 €, also 360 € weniger. Über mehrere Jahre verändert die Differenz durch den entgangenen Zinseszins den Endwert erheblich.

Nominaler Endwert ist nicht reale Kaufkraft

Ein rechnerischer Endwert von 100.000 € in 20 Jahren hat bei 2,00 % Inflation nur ungefähr die Kaufkraft von 67.300 € heute: 100.000 € ÷ 1,0220. Wer im Rechner nur die nominale Rendite betrachtet, überschätzt deshalb seinen späteren finanziellen Spielraum. Für eine realistischere Planung solltest du neben dem Ergebnis im Dashboard zusätzlich einen Inflationsabschlag als eigenes Szenario rechnen.

Ein weiterer Fehler ist der Blick auf einen einzelnen Fonds ohne Vergleich von Kosten und Anlageklasse. Ein Aktienfonds mit 30 % Teilfreistellung ist steuerlich anders zu behandeln als ein Rentenfonds; die Vorlage ersetzt daher weder das Fondsinformationsblatt noch die Prüfung des konkreten Produkts.

An diesen Stellschrauben veränderst du den Endwert

Die monatliche Sparrate ist meist der direkteste Hebel. Bei 10.000 € Startkapital, 4,80 % Nettorendite und 10 Jahren Laufzeit erhöht eine zusätzliche Rate von 250 € auf 400 € die Einzahlungen um 18.000 €; mit angenommener Verzinsung steigt der modellierte Endwert nicht nur um diese Summe, sondern durch die früher investierten Raten um ungefähr 23.000 €. Die Änderung trägst du im Tabellenblatt Sparplan in C5 ein.

Längere Laufzeit gegen höhere Renditeannahme

Eine längere Laufzeit gibt den Einzahlungen mehr Zeit. Bei 250 € monatlich und 4,80 % Nettorendite wächst der vereinfachte Wert nach 10 Jahren auf rund 36.000 € aus den Raten, nach 15 Jahren auf etwa 54.000 €; das sind rund 18.000 € zusätzlicher Modellwert bei 15.000 € weiteren Einzahlungen. Das ist ein Zeithebel, keine Garantie für eine bestimmte Fondsrendite.

Die Renditeannahme solltest du konservativ staffeln, statt nur ein optimistisches Szenario einzutragen. Mit 250 € Monatsrate und 10.000 € Startkapital ergeben 3,80 % statt 4,80 % Nettorendite über 10 Jahre grob 48.000 € statt 52.000 €; der Unterschied von etwa 4.000 € zeigt, wie empfindlich das Ergebnis auf einen Prozentpunkt reagiert.

Kosten vor der Rendite prüfen

  • Vergleiche den Ausgabeaufschlag: Bei 2,00 % und 250 € Monatsrate werden 60,00 € pro Jahr nicht investiert; bei 0,00 % bleibt dieser Betrag im Sparplan.
  • Vergleiche die laufenden Kosten: 0,30 % statt 1,20 % bedeuten bei 50.000 € Anlagevermögen rund 450,00 € weniger Kosten pro Jahr.
  • Prüfe die Sparrate regelmäßig: Eine Erhöhung um 50 € monatlich bringt über 10 Jahre 6.000 € zusätzliche Einzahlungen, bevor Rendite berücksichtigt wird.

Trage jede Variante nacheinander ein und notiere den Endwert aus dem Dashboard. So erkennst du, ob bei dir Sparrate, Laufzeit oder Kosten den größeren Unterschied ausmachen.

Once you have the end value from the dashboard, the next useful check is the net worth trend, which shows whether those monthly changes are actually improving your overall financial position.

Häufige Fragen zu dieser Vorlage

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