Dividenden Tracker kostenlose Excel Vorlage
Vorlage für Dividenden, Ex-Tage, Zahlungstermine, Erträge und Portfolio-Kennzahlen mit Dashboard für dein Aktienportfolio.
Diese Excel-Vorlage ist ein Dividenden-Tracker für dein Aktienportfolio. Du erfasst deine Positionen, die erwarteten Ausschüttungen, Ex-Tage und Zahlungstermine und bekommst daraus die laufenden Dividenden je Aktie sowie einen Überblick über dein Portfolio.
Die Datei enthält die Blätter Stammdaten, Portfolio, Dashboard und Anleitung. Im Hintergrund werden aus Stückzahl und Dividende je Stück die erwarteten Erträge berechnet; im Dashboard siehst du daraus Summen, Verteilungen und den nächsten Zahlungstermin. Wenn du zum Beispiel 120 Allianz-Aktien mit 13,80 € Dividende je Stück hältst, sind das rechnerisch 1.656,00 € Bruttodividende pro Jahr.
Die Vorlage ist für Privatanleger gedacht, die ihre Dividenden sauber nachhalten wollen. Sie ersetzt kein Depot-Reporting und berechnet keine Abgeltungssteuer, keine Vorabpauschale und keine Quellensteuer im Ausland; genau dafür ist sie bewusst nicht gebaut.
Die wichtigsten Vorteile dieser Excel-Vorlage
- Du siehst deine erwarteten Dividenden je Position in Euro statt nur Stückzahlen im Depot.
- Ex-Tage und Zahlungstermine stehen in einer Liste, sodass du Liquidität besser planen kannst.
- Das Dashboard fasst Erträge, Anzahl der Positionen und die Verteilung nach Werten zusammen.
- Mit 50 Aktien und 4 Ausschüttungen pro Jahr erkennst du schnell, welche Titel den Cashflow tragen.
- Die Vorlage reduziert Tippfehler, weil Stammdaten, Portfolio und Auswertung getrennt sind.
- Du kannst deine Erträge für 12 Monate grob planen, etwa 3.000 € bei 250 € Monatsdividende.
- Für deine eigene Rechnung reichen oft schon 5 bis 10 Positionen; der Rest läuft über Formeln.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Trage im Blatt Stammdaten ISIN, Wertpapiername, WKN, Dividende je Stück, Ausschüttungen pro Jahr sowie Ex-Tag und Zahlungstermin ein.
- Pflege im Blatt Portfolio deine Stückzahl, deinen Kaufkurs und das Einsatzvolumen je Position ein. So kannst du später Ertrag und Rendite nebeneinander sehen.
- Prüfe im Blatt Dashboard die Kennzahlen. Dort werden die Dividenden je Titel und die Summen für das gesamte Portfolio verdichtet.
- Sortiere deine Positionen bei Bedarf nach Auszahlungstermin, damit du zum Beispiel 800 € im März und 1.200 € im April getrennt planen kannst.
- Aktualisiere nur die Stammdaten, wenn sich eine Dividende ändert. Aus 3,40 € auf 3,70 € werden bei 200 BASF-Aktien sofort 60 € Mehrertrag.
- Nutze das Blatt Anleitung, wenn du die Felder erstmals befüllst oder die Struktur an dein Depot anpasst.
Enthaltene Funktionen
So rechnest du die Dividenden im Portfolio durch
Die Logik ist schlicht: Dividende je Stück mal Stückzahl ergibt die Bruttodividende. Hältst du 150 Siemens-Aktien mit 5,20 € je Aktie, dann sind das 780,00 € vor Steuern; bei 80 BASF-Aktien mit 3,40 € kommen 272,00 € dazu. Zusammen liegt dein jährlicher Bruttoertrag bei 1.052,00 €.
Genau deshalb trennt die Vorlage Stammdaten und Portfolio. Im Blatt Stammdaten stehen die 5,20 € oder 3,40 € je Titel, im Blatt Portfolio die Stückzahlen. Das Dashboard summiert daraus den Cashflow und zeigt dir, welche Positionen wirklich tragen und welche nur nebenbei ausschütten.
Warum die Stückzahl wichtiger ist als der Kurs
Für die Dividende zählt nicht dein Einstandskurs, sondern die gehaltene Anzahl. Wenn du statt 150 nur 100 Siemens-Aktien hältst, sinkt die Bruttodividende von 780,00 € auf 520,00 €; die Differenz von 260,00 € siehst du sofort in der Zeile der Position. So erkennst du auch, ob ein Nachkauf den jährlichen Cashflow sinnvoll erhöht.
Was das Dashboard daraus macht
Das Dashboard verdichtet die Einzelwerte zu Summen und Anteilen. Wenn dein Depot aus 8 Positionen besteht und 4 davon zusammen 75 % der Ausschüttungen liefern, ist die Konzentration hoch; dann lohnt ein Blick darauf, ob du zu sehr von 2 oder 3 Titeln abhängst. Genau diese Sicht ist im Alltag nützlicher als bloße Kursgewinne.
Welche Steuern und Fristen bei Dividenden in Deutschland zählen
Auf Dividenden fällt in Deutschland grundsätzlich Abgeltungssteuer von 25 % zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer an. Bei 1.052,00 € Bruttodividende aus dem Beispiel bleiben vor Abgeltungssteuer 1.052,00 €; nach 25 % Steuer sind es 789,00 €, der Soli drückt etwas weiter nach unten. Ohne Kirchensteuer liegst du in der Praxis grob bei rund 785,00 € bis 790,00 € Nettoertrag, je nach persönlicher Lage.
Der Sparerpauschbetrag beträgt 1.000 € für Singles und 2.000 € für Verheiratete. Wenn dein Depot im Jahr 900,00 € Dividenden bringt, fällt bei richtig gesetztem Freistellungsauftrag zunächst keine Steuer an; bei 1.300,00 € werden 300,00 € darüber besteuert. Die Vorlage selbst berechnet diese Steuer nicht, aber sie zeigt dir den Bruttobetrag, den du später gegen deinen Steuerfreibetrag halten kannst.
Warum der Freistellungsauftrag wichtiger ist als Kleinteiligkeit
Wenn du 12 Positionen mit jeweils 80,00 € Dividende hast, summieren sich 960,00 € schnell. Ohne Freistellungsauftrag zahlst du auf den Teil über dem Pauschbetrag automatisch Steuer; mit sauberem Auftrag bleibt der Freibetrag zuerst aufgebraucht, bevor Abzüge entstehen. Für kleine und mittlere Dividendendepots ist das oft der größere Hebel als die Jagd nach 0,2 % mehr Rendite.
Was die Vorlage bewusst nicht abbildet
Quellensteuer aus dem Ausland, Vorabberechnung und Verlustverrechnungstöpfe gehören nicht in diese Datei. Wer zum Beispiel 600,00 € US-Dividenden und 400,00 € deutsche Dividenden erhält, muss die ausländische Steuer separat prüfen; der Tracker liefert dafür nur die Bruttoübersicht und die Terminstruktur. Das ist sinnvoll, weil die Datei sonst mit Sonderfällen überladen würde.
Diese Fehler machen Dividendenanleger unnötig teuer
Der teuerste Fehler ist, Dividenden mit Rendite zu verwechseln. Wenn eine Aktie 4 % Ausschüttung bringt, aber der Kurs im Jahr um 10 % fällt, bist du trotz hoher Zahlung mit 6 % im Minus; bei 10.000,00 € Einsatz sind das 600,00 € Verlust statt Gewinn. Die Vorlage trennt deshalb Ertrag, Stückzahl und Positionswert sauber voneinander.
Zu hohe Konzentration auf wenige Ausschütter
Viele Depots sehen auf den ersten Blick gut aus, weil 2 Titel 60 % der Ausschüttung liefern. Fällt ein Titel von 1,20 € auf 0,80 € Dividende je Stück und du hältst 500 Aktien, fehlen dir 200,00 € im Jahr; bei 1.000 Aktien sind es schon 400,00 €. Im Dashboard erkennst du genau, ob deine Einnahmen von zu wenigen Positionen abhängen.
Zu seltene Pflege der Stammdaten
Wer die Dividende je Stück nicht anpasst, rechnet mit alten Werten weiter. Aus 2,00 € statt 2,30 € je Aktie werden bei 300 Aktien plötzlich 90,00 € Differenz im Jahr; über 5 Jahre sind das 450,00 € falsche Erwartung. Darum gehört die Aktualisierung der Stammdaten zu den wenigen Pflegeschritten, die wirklich Geldwert haben.
Keine Trennung von brutto und netto
Viele Anleger notieren nur die Zahlung auf dem Konto und merken erst später, dass Steuern schon abgezogen wurden. Wenn 500,00 € brutto nur 375,00 € netto auf dem Konto landen, ist die Abweichung zu groß, um sie zu ignorieren. Die Vorlage zeigt dir deshalb die Bruttodividende als Rechengröße; das macht Abweichungen sichtbar, bevor du mit falschen Monatswerten planst.
An diesen Stellschrauben erhöhst du deinen Cashflow
Der stärkste Hebel ist fast immer die Stückzahl. Wenn du eine Position von 100 auf 160 Aktien ausbaust und die Dividende je Stück bei 3,40 € bleibt, steigt der Jahresertrag von 340,00 € auf 544,00 €; das sind 204,00 € mehr ohne höhere Dividendenpolitik. In der Vorlage siehst du diesen Effekt direkt in der Zeile der Position.
Dividende je Stück und Ausschüttungshäufigkeit
Der zweite Hebel ist die Ausschüttungshäufigkeit. Eine Aktie mit 2,00 € einmal jährlich bringt dir 2,00 € je Stück, eine andere mit 0,50 € quartalsweise bringt ebenfalls 2,00 € pro Jahr, aber mit 4 Cashflow-Zeitpunkten. Für deine Liquiditätsplanung sind 4 Termine oft praktischer, weil du laufende Ausgaben besser gegensteuern kannst.
So nutzt du das Dashboard dafür
- Prüfe, welche 3 Positionen den größten Beitrag liefern.
- Vergleiche Dividende je Stück mit deinem Einstandskurs.
- Markiere Titel mit niedriger Auszahlung, aber hohem Depotgewicht.
Wenn du 1.000,00 € Jahresdividende auf 4 Zahltermine verteilst, sind das im Schnitt 250,00 € pro Quartal. Genau hier hilft der Tracker: Du erkennst, ob du lieber eine große Jahreszahlung willst oder mehrere kleinere Zuflüsse, die deine Monatsplanung glätten.
Für eine gleichmäßigere Monatsplanung lässt sich daraus direkt der ETF-Sparplan-Rechner ableiten, um die regelmäßigen Zuflüsse und Sparraten im gleichen Rhythmus gegeneinanderzustellen.
Häufige Fragen zu dieser Vorlage
Ja, wenn du die Positionen im Blatt Portfolio je Depot getrennt kennzeichnest oder mit einer zusätzlichen Spalte arbeitest. Bei 2 Depots mit jeweils 6 Positionen kannst du so die Dividenden getrennt auswerten und trotzdem im Dashboard zusammenziehen.
Nein. Die Vorlage zeigt Bruttodividenden und Zahlungstermine, aber keine Abgeltungssteuer oder Quellensteuer. Wenn du zum Beispiel 1.200,00 € brutto einnimmst, musst du die Steuerwirkung separat betrachten; genau deshalb bleibt der Tracker bewusst schlank.
Immer dann, wenn sich eine Dividende ändert oder ein Ex-Tag verschoben wird. Bei 10 Positionen reichen oft 1 bis 2 Aktualisierungen im Jahr, bei aktiv gepflegten Dividendentiteln können es mehr sein. Eine Änderung von 0,90 € auf 1,00 € je Aktie macht bei 400 Aktien bereits 40,00 € Unterschied.
Beides, aber besonders sinnvoll ist sie für Anleger mit 5 bis 30 Positionen, die ihre Ausschüttungen nicht mehr im Kopf behalten wollen. Ab etwa 8 Titeln wird die manuelle Übersicht fehleranfällig; mit einer Excel-Liste sinkt das Risiko, Zahlungstermine oder Stückzahlen zu verwechseln.
Ja, genau dafür sind Ex-Tag und Zahlungstermin drin. Wenn du zum Beispiel 300,00 € im März, 450,00 € im Juni und 200,00 € im September erwartest, kannst du deine Liquidität für das Jahr realistischer planen als mit einem einzigen Jahressummenwert.
Weil der Broker meist nur die Vergangenheit und den aktuellen Bestand zeigt, aber nicht deine eigene Strukturierung. In der Excel-Vorlage kannst du zum Beispiel 18 Positionen nach Ausschüttungstermin, Ertrag und Gewicht sortieren; das ist für Planung und Kontrolle oft nützlicher als die reine Depotansicht.