Geldanlage & ETF

Depotübersicht: kostenlose Excel Vorlage

Depotübersicht mit Einstandswert, aktuellem Kurs, Gewinn, Gewichtung und Dividende für dein Wertpapierdepot in Excel.

08/06/2026
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Wenn du mehrere ETFs, Aktien oder Fonds bei verschiedenen Depotbanken hältst, verlierst du schnell den Überblick: Kaufkurse liegen in der Mail, aktuelle Kurse im Broker, die Dividenden in einer anderen Liste. Genau an der Stelle hilft dir die Vorlage, weil du alle Positionen in einer Datei zusammenziehst und nicht mehr zwischen drei Apps springen musst.

Die Datei enthält das Blatt Depotübersicht mit ISIN, Kaufdatum, Stückzahl, Einstandswert, aktuellem Wert, Gewinn/Verlust, Gewichtung und Dividende p.a. Das Dashboard verdichtet die Zahlen zu einer kompakten Gesamtansicht, und auf dem Blatt Transaktionen kannst du Käufe und Verkäufe sauber nachhalten. Rechnet man zum Beispiel 12.000,00 € Depotwert auf 5 Positionen auf, siehst du sofort, ob eine Position mit 4.800,00 € schon 40 % des Depots ausmacht.

Die Vorlage ist für Privatanleger und Selbstständige gedacht, die ihre Geldanlage nüchtern dokumentieren wollen. Sie ersetzt aber weder ein Broker-Reporting noch eine Steuerdatenbank: Abgeltungssteuer, Vorabpauschale und Ausschüttungsdaten musst du weiterhin aus deinen Belegen übernehmen, wenn du sie genau brauchst.

Captura de tela 1: Aba Depotübersicht - Planilha Excel depotübersicht excel vorlage
Abbildung 1: Tabellenblatt „Depotübersicht"

Die wichtigsten Vorteile dieser Excel-Vorlage

  • Du siehst den aktuellen Depotwert je Position auf einen Blick, statt jede Kursseite einzeln zu öffnen.
  • Die Vorlage berechnet den Gewinn/Verlust in Euro und in Prozent, etwa 620,00 € bei 4.000,00 € Einstandswert = 15,50 %.
  • Du erkennst Übergewichtungen sofort: 6.000,00 € in einem ETF bei 15.000,00 € Gesamtdepot bedeuten 40,00 % Anteil.
  • Die Dividendenübersicht zeigt dir, welche Positionen 240,00 € p.a. liefern und welche nur 18,00 € bringen.
  • Du hast Käufe und Verkäufe im Blatt Transaktionen getrennt vom Bestand und kannst Fehler bei Doppelbuchungen leichter finden.
  • Das Dashboard fasst deine Depotstruktur optisch zusammen und macht aus 18 Einzelpositionen eine lesbare Gesamtzahl.
  • Du kannst dein Depot monatlich aktualisieren, ohne die Logik neu aufzusetzen: Zahlen ändern, Auswertung läuft weiter.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Trage im Blatt Depotübersicht jede Position mit ISIN, Name, Typ und Depotbank ein. Wenn du 8 ETFs und 4 Aktien hältst, brauchst du 12 Zeilen.
  2. Pflege Kaufdatum, Stückzahl und Kaufkurs ein. Aus 200 Stück zu 24,50 € entstehen 4.900,00 € Einstandswert.
  3. Aktualisiere den aktuellen Kurs je Position. Bei 200 Stück und 27,10 € berechnet die Vorlage 5.420,00 € aktuellen Wert.
  4. Prüfe Gewinn/Verlust, Gewichtung und Rendite p.a. Die Kennzahlen zeigen dir, ob eine Position nur 3,2 % beiträgt oder schon 28,0 % des Depots ausmacht.
  5. Erfasse im Blatt Transaktionen alle Käufe, Verkäufe und Dividendenzahlungen getrennt nach Datum. So bleibt die Historie nachvollziehbar.
  6. Schau ins Dashboard, um die Gesamtwerte, Verteilungen und Trends kompakt zu prüfen. Dort erkennst du sofort, ob dein Depot eher breit oder konzentriert ist.
  7. Nutze das Blatt Hinweise, wenn du die Spaltenstruktur oder die Eingabelogik später an dein eigenes Reporting anpassen willst.
Captura de tela 2: Aba Transaktionen - Planilha Excel depotübersicht excel vorlage
Abbildung 2: Tabellenblatt „Transaktionen"

Enthaltene Funktionen

Spalten für ISIN, Wertpapiername, Typ und Depotbank im Blatt Depotübersicht.
Berechnung von Einstandswert, aktuellem Wert und Gewinn/Verlust in Euro.
Prozentuale Kennzahlen für Gewinn/Verlust, Gewichtung und Rendite p.a.
Erfassungsbereich für Dividenden pro Jahr je Position.
Separates Blatt Transaktionen für Käufe, Verkäufe und Erträge.
Dashboard mit verdichteter Übersicht für schnelle Monatskontrolle.
Hinweisblatt mit kurzer Orientierung zur Nutzung der Vorlage.

So rechnet die Depotübersicht deine Werte aus

Die Logik ist simpel, aber genau deshalb im Alltag nützlich: Einstandswert = Stück × Kaufkurs und aktueller Wert = Stück × aktueller Kurs. Wenn du 120 Anteile zu 41,50 € gekauft hast, liegt dein Einstandswert bei 4.980,00 €. Steht der Kurs später bei 46,20 €, rechnet die Vorlage 5.544,00 € aktuellen Wert und damit 564,00 € Gewinn aus.

Die prozentuale Rendite ergibt sich aus Gewinn geteilt durch Einstandswert. In diesem Beispiel sind das 564,00 € / 4.980,00 € = 11,33 %. Die Gewichtung zeigt dir zusätzlich den Anteil am Gesamtdepot: Hat dein Depot 18.000,00 € und diese Position 5.544,00 €, dann macht sie 30,80 % aus.

Warum die Gewichtung wichtiger ist als ein einzelner Gewinn

Ein Plus von 600,00 € klingt gut, kann aber bei 50.000,00 € Depotvolumen nur 1,20 % ausmachen. Genau deshalb trenne ich in der Beratung immer Wertentwicklung und Depotanteil. Wer 8.000,00 € in eine einzige Aktie legt und der Rest des Depots 12.000,00 € umfasst, sitzt schon bei 40,00 % Klumpenrisiko.

Welche Kennzahl du zuerst prüfst

In der Praxis schaue ich zuerst auf den aktuellen Wert und die Gewichtung, dann auf Gewinn/Verlust. Erst wenn du weißt, welche Position 3.200,00 € groß ist und welche nur 240,00 €, kannst du beurteilen, ob ein Rückgang von 8,00 % überhaupt material ist. Die Vorlage macht genau diese Reihenfolge sichtbar.

Captura de tela 3: Aba Dashboard - Planilha Excel depotübersicht excel vorlage
Abbildung 3: Tabellenblatt „Dashboard"

Was vom Depot unter Abgeltungssteuer übrig bleibt

Für Erträge aus ETFs und Aktien gilt in Deutschland grundsätzlich die Abgeltungssteuer von 25 % plus Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Dazu kommt der Sparerpauschbetrag von 1.000,00 € je Person beziehungsweise 2.000,00 € bei Zusammenveranlagung. Liegen deine Kapitalerträge bei 1.600,00 €, bleiben nach Pauschbetrag 600,00 € steuerpflichtig.

Rechnest du darauf 25 % Abgeltungssteuer, sind das 150,00 €. Der Soli auf die Steuer liegt bei 8,25 %, also 12,38 € zusätzlich. Ohne Kirchensteuer kommst du in diesem Beispiel auf 162,38 € Steuerlast. Genau deshalb ist die Spalte für Dividende p.a. in der Vorlage nicht nur Deko, sondern ein realistischer Blick auf den Nettoertrag.

Freistellungsauftrag und Teilfreistellung sauber mitdenken

Wenn du den Freistellungsauftrag richtig verteilt hast, können die ersten 1.000,00 € Erträge steuerfrei bleiben. Bei einem ETF mit 30 % Teilfreistellung reduziert sich die steuerpflichtige Bemessungsgrundlage zusätzlich. Aus 1.000,00 € Ertrag werden dann rechnerisch 700,00 € steuerpflichtig, was die Steuerlast spürbar drückt.

Warum die Vorlage kein Steuerreporting ersetzt

Die Datei zeigt dir Werte und Erträge, aber sie bildet nicht automatisch Vorabpauschale, Ausschüttungsdatum oder depotübergreifende Verlustverrechnungstöpfe ab. Für eine private Monatskontrolle reicht das oft aus; für die Steuererklärung musst du die Bankbelege mitnehmen. Genau diese Trennung ist sinnvoll: 15 Positionen verwalten, ohne die Steuerlogik unnötig zu vermischen.

Diese Fehler kosten bei der Depotpflege bares Geld

Der teuerste Fehler ist fast immer ein falscher Kurs oder ein falsch gepflegter Bestand. Wenn du statt 100 Stück versehentlich 10 Stück einträgst, sinkt der ausgewiesene Depotwert bei 28,00 € Kurs von 2.800,00 € auf 280,00 € — eine Abweichung von 2.520,00 €. Solche Fehler fallen oft erst auf, wenn das Dashboard unplausible Prozentwerte zeigt.

Der zweite Fehler ist die Verwechslung von Einstandswert und aktuellem Wert. Wer 5.000,00 € aktuell hält, aber nur 4.200,00 € eingezahlt hat, hat 800,00 € Buchgewinn. Wird das nicht getrennt, überschätzt du schnell die eigene Rendite und triffst falsche Entscheidungen beim Rebalancing.

Warum zu viele Positionen teuer werden können

Ein Depot mit 22 Einzelwerten klingt diversifiziert, ist aber oft unübersichtlich. Wenn du pro Monat 10 Minuten je Position prüfst, sind das 220 Minuten Arbeit. Bei 24 Monaten summiert sich das auf 88 Stunden — Zeit, in der ein kompaktere Struktur mit 6 bis 8 Kernpositionen oft besser wartbar wäre.

Wie die Vorlage Fehler sichtbar macht

Durch die Trennung von Bestand und Transaktionen erkennst du, ob ein Wertpapier wirklich verkauft wurde oder nur in einer Liste verschwindet. Das verhindert auch Doppelzählungen bei Dividenden: 180,00 € Ausschüttung zweimal erfasst sind sofort 360,00 € auf dem Papier. Die Vorlage zwingt dich damit zu einer sauberen Sicht auf dein Vermögen, nicht zu einer hübschen Schätzung.

Nach dieser sauberen Sicht auf Bestand und Ausschüttungen liegt die Dividendenübersicht als nächster Schritt nahe, weil sie die Erträge je Wertpapier ohne Doppelzählungen fortschreibt.

Captura de tela 4: Aba Hinweise - Planilha Excel depotübersicht excel vorlage
Abbildung 4: Tabellenblatt „Hinweise"

So holst du mehr aus der Depotübersicht heraus

Der stärkste Hebel ist nicht mehr Rendite auf dem Papier, sondern eine klarere Struktur. Wenn du eine Position von 12.000,00 € auf zwei Teilbeträge à 6.000,00 € aufteilst, siehst du schneller, ob sie das Depot zu stark dominiert. In der Vorlage erkennst du das an der Spalte Gewichtung (%) und am Dashboard.

Sparrate, Rendite und Laufzeit getrennt denken

Eine monatliche Sparrate von 250,00 € über 20 Jahre sind 60.000,00 € Einzahlungen. Bei 6,00 % Rendite entstehen daraus grob 100.000,00 € bis 110.000,00 € Endwert, je nach Zeitpunkt der Einzahlungen. Erhöhst du die Sparrate auf 350,00 €, liegen die Einzahlungen schon bei 84.000,00 € und der Endwert merklich höher.

Welche Stellschraube zuerst im Blatt eintragen

  • Aktuellen Kurs aktualisieren, wenn du nur einen Tagescheck brauchst.
  • Gewichtung prüfen, wenn eine Position über 25,00 % kommt.
  • Dividende p.a. pflegen, wenn du auf laufende Erträge schaust.

Für die meisten Anleger bringt die saubere Kurs- und Bestandsführung mehr als ein kompliziertes Zusatzmodell. Deshalb ist das Blatt bewusst schlank aufgebaut: 15 Spalten reichen, um ein Depot mit 10, 20 oder 30 Positionen verlässlich zu überblicken.

Für den nächsten Überblick über die 10, 20 oder 30 Positionen passt die Depotübersicht als saubere Fortsetzung der Bestandsführung.

Häufige Fragen zu dieser Vorlage

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