3 Konten Modell: Gratis Excel Vorlage
Excel-Vorlage zum 3-Konten-Modell mit Kontenübersicht, Buchungen, Auswertung und Anleitung für monatliches Haushaltsbudget.
Diese Excel-Vorlage bildet dein 3-Konten-Modell mit einer monatlichen Kontenübersicht, einer Buchungsliste, einer Auswertung und einer Anleitung ab. Du siehst damit, wie viel Geld auf das Konto für Fixkosten, variable Ausgaben und Sparen/Investieren gehört.
Die Datei berechnet aus deinem Gehalt netto die Soll-Verteilung, zeigt Ist-Werte und Abweichungen und macht sichtbar, ob du im Monat 50 €, 200 € oder 500 € zu viel in einem Bereich liegen lässt. Außerdem kannst du die Kontostände je Topf nachvollziehen und die Entwicklung mit Diagrammen prüfen.
Gedacht ist die Vorlage für Privatpersonen, Paare und Selbstständige mit privaten Entnahmen, die ihr Geld sauber trennen wollen. Sie ersetzt keine echte Buchhaltung, keine Steuerlogik und keine vollständige Liquiditätsplanung; sie ist ein Werkzeug für die monatliche Haushaltssteuerung.
Die wichtigsten Vorteile dieser Excel-Vorlage
- Du siehst auf einen Blick, ob dein Monatsbudget bei 3.200 € netto noch trägt oder schon 180 € zu knapp kalkuliert ist.
- Die Abweichung zwischen Soll und Ist macht Fehlbeträge sofort sichtbar, statt erst am 28. des Monats.
- Fixkosten, variable Kosten und Sparen/Investieren werden getrennt geführt, damit du nicht alles auf einem Konto vermischst.
- Die Vorlage hilft dir, 100 €, 250 € oder 500 € Sparrate realistisch zu prüfen, bevor du sie fest einplanst.
- Mit der Auswertung erkennst du, ob dein Kontostand im Fixkosten-Topf stabil bleibt oder regelmäßig ins Minus rutscht.
- Die Diagramme machen Trendbrüche sichtbar, zum Beispiel wenn die variablen Ausgaben drei Monate in Folge um 80 € steigen.
- Du kannst die Datei jeden Monat gleich nutzen und sparst dir das manuelle Nachrechnen mit Taschenrechner und Notizzettel.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Trage im Blatt Kontenübersicht dein monatliches Nettoeinkommen ein. Wenn du zum Beispiel 3.400 € netto hast, dient das als Basis für die Soll-Verteilung.
- Hinterlege deine Zielwerte für Fixkosten, variable Kosten und Sparen/Investieren. Bei 1.600 €, 900 € und 900 € ergibt sich sofort, ob die Summe aufgeht.
- Erfasse im Blatt Buchungen alle Zahlungseingänge und Ausgänge mit Datum, Kontoart und Betrag. So bleibt jeder Euro einer Kategorie zugeordnet.
- Prüfe im Blatt Auswertung, ob die Ist-Werte von den Soll-Werten abweichen. Schon 75 € Abweichung pro Monat sind auf Jahressicht 900 €.
- Nutze die Diagramme, um Kontostände und Ausgabenverläufe zu vergleichen. Ein Anstieg von 120 € in den variablen Kosten ist im Diagramm schneller erkennbar als in einer langen Liste.
- Lies im Blatt Anleitung, wie du das Modell mit deinem Alltag kombinierst. Dort siehst du auch, wie du Sonderfälle wie Urlaub, Bonus oder Steuererstattung sauber einordnest.
Enthaltene Funktionen
So funktioniert das 3 Konten Modell rechnerisch
Das Modell trennt dein Geld in drei Töpfe: Fixkosten, variable Kosten und Sparen/Investieren. Wenn du 3.200 € netto verdienst und 1.500 € Fixkosten, 900 € variable Kosten und 800 € Sparen planst, ist die Rechnung simpel: 1.500 € + 900 € + 800 € = 3.200 €.
Die Summe muss aufgehen
Genau an dieser Stelle hilft die Vorlage, weil sie die SUMME der Zielwerte gegen dein Netto prüft. Wenn du stattdessen 1.600 €, 1.000 € und 800 € ansetzt, landest du bei 3.400 € und bist 200 € über deinem Einkommen. Das ist kein Buchungsfehler, sondern ein Budgetfehler.
Warum die Trennung sinnvoll ist
In der Praxis kippt ein Monatsbudget meist nicht wegen der Fixkosten, sondern wegen der variablen Ausgaben. Wenn du dort regelmäßig 150 € über Plan liegst, fehlen dir auf das Jahr gerechnet 1.800 €. Die Vorlage zeigt dir diese Lücke in der Kontenübersicht und in der Auswertung, bevor sie sich im Alltag versteckt.
Was die Auswertung sichtbar macht
Die Datei rechnet Soll, Ist und Abweichung je Topf. Beispiel: Fixkosten Soll 1.500 €, Ist 1.560 €, Abweichung plus 60 €; variable Kosten Soll 900 €, Ist 1.020 €, Abweichung plus 120 €; Sparen Soll 800 €, Ist 620 €, Abweichung minus 180 €. So erkennst du sofort, wo das Geld fehlt und ob du den Fehler im nächsten Monat ausgleichen musst.
Welche Regeln für dein Konto in Deutschland praktisch zählen
Rechtlich ist das 3-Konten-Modell kein Spezialfall aus dem Steuerrecht, sondern ein privates Organisationssystem. Für dich relevant ist vor allem, dass Kontoauszüge nach GoBD-Logik nicht automatisch Buchführung sind, sondern nur saubere Nachweise liefern, wenn du Einnahmen und Ausgaben nachvollziehbar sortierst.
Privates Budget statt Buchführung
Wenn du als Angestellter 3.200 € netto erhältst, brauchst du dafür keine EÜR und keinen Jahresabschluss. Anders sieht es aus, wenn du selbstständig bist und private Entnahmen von 1.500 € monatlich aus dem Geschäftskonto ziehst: Dann musst du diese Zahlung sauber von betrieblichen Buchungen trennen, sonst stimmt die Liquiditätsrechnung nicht.
Was steuerlich nicht in die Vorlage gehört
Die Vorlage ist nicht dafür da, USt, Vorsteuer oder ELSTER-Meldungen zu berechnen. Sie bildet nur dein Haushaltsbudget ab. Wer 600 € Umsatzsteuer auf dem Geschäftskonto liegen lässt und sie irrtümlich als frei verfügbares Geld betrachtet, rechnet sich schnell um denselben Betrag ärmer, obwohl das Geld dem Finanzamt gehört.
Praktischer Prüfpunkt für Selbstständige
Wenn du monatlich 5.000 € netto aus dem Betrieb entnimmst, aber 1.000 € davon eigentlich für Steuerreserven brauchst, dann sind nur 4.000 € wirklich privat nutzbar. Genau deshalb ist die klare Trennung in der Vorlage sinnvoller als ein einziges Sammelkonto. So vermeidest du, dass du 500 € Urlaubsgeld ausgibst, das später für die Steuervorauszahlung fehlt.
Die gleiche Logik gilt für private Rücklagen, denn ein Notgroschen-Tracker zeigt getrennt vom laufenden Geld, welche Beträge wirklich verfügbar bleiben.
Diese Fehler kosten im Monatsbudget richtig Geld
Der teuerste Fehler ist, Fixkosten und variable Kosten in einem Topf zu lassen. Wer so arbeitet, merkt oft erst spät, dass 250 € im Supermarkt, 80 € für Lieferdienste und 60 € für Abos im Monat zusammen 390 € sind und das Sparziel blockieren.
Zu optimistische Sparrate
Viele setzen 1.000 € Sparen an, obwohl nach Abzug der echten Fixkosten nur 650 € frei bleiben. Über 12 Monate fehlen dann 4.200 € gegenüber dem Plan. Die Vorlage zeigt den Fehlbetrag sofort, weil sie die Abweichung im Spar-Topf separat ausweist.
Einmalige Ausgaben werden vergessen
Jährliche Kosten wie 180 € Kfz-Versicherung, 120 € Haftpflicht oder 240 € für Wartung landen oft nicht im Monatsbudget. Auf den Monat umgelegt sind das zusammen 45 €, also 540 € pro Jahr. Wer das nicht einplant, hat jedes Jahr denselben Engpass und erklärt ihn fälschlich als Zufall.
Kein Kontostand pro Topf
Ohne Kontostand siehst du nur Buchungen, aber nicht den Puffer. Wenn im Fixkosten-Topf jeden Monat 1.500 € rausgehen und nur 1.450 € reinkommen, fehlt dir nach sechs Monaten bereits 300 €. Die Vorlage macht diesen Trend sichtbar, bevor du das Konto überziehst oder Geld aus dem Spar-Topf nachschiebst.
That visible shortfall usually leads straight into a monthly family budget, because the same fixed charges and sinking funds have to be assigned to each month before the next transfer goes out.
Mit diesen Stellschrauben wird das Modell präziser
Die größte Hebelwirkung entsteht meist nicht bei den Fixkosten, sondern bei den variablen Ausgaben und der Sparquote. Wenn du deine variablen Kosten von 1.000 € auf 850 € senkst, gewinnst du 150 € pro Monat oder 1.800 € pro Jahr.
Sparrate oder Kosten senken
Ein zweiter Hebel ist die Sparrate: Erhöhst du sie von 300 € auf 450 €, verschiebst du 150 € pro Monat direkt in Vermögen. Das funktioniert aber nur, wenn die Auswertung zeigt, dass Fixkosten und variable Kosten das hergeben. Darum trägst du die Zielwerte in der Kontenübersicht ein und prüfst sie gegen das reale Gehalt.
Einmal im Monat nachsteuern
Wer monatlich 60 € bei den Fixkosten überzieht, sollte nicht erst zum Jahresende korrigieren. Schon eine Anpassung um 50 € im nächsten Monat bringt das Modell wieder ins Lot. In der Praxis ist ein realistischer Puffer von 100 € bis 200 € im Fixkosten-Topf oft besser als ein auf Kante genähter Plan.
- Fixkosten prüfen: Miete, Strom, Versicherungen, Handy.
- Variable Kosten begrenzen: Einkauf, Essen außer Haus, Freizeit.
- Sparen/Investieren automatisch buchen: zum Beispiel 400 € am Monatsanfang.
Häufige Fragen zu dieser Vorlage
Für Menschen, die ihr Monatsgeld klar trennen wollen. Typisch ist ein Haushalt mit 2.800 € bis 4.500 € netto, der seine laufenden Kosten nicht mehr aus dem Kopf, sondern sauber pro Konto steuern will.
Sie berechnet Soll-, Ist- und Abweichungswerte sowie die Kontostände je Topf. Wenn du 1.400 € Fixkosten und 1.520 € Ist einträgst, zeigt die Datei 120 € Abweichung.
Ja, aber dann solltest du mit Durchschnittswerten arbeiten. Wenn du in einem Monat 2.400 € und im nächsten 4.100 € einnahmst, ist der Mittelwert von 3.250 € als Planbasis oft sinnvoller als der beste Einzelmonat.
Nein. Das Haushaltsbuch dokumentiert jede einzelne Zahlung, das 3-Konten-Modell steuert die Verteilung des Geldes. Wer beides trennt, sieht besser, ob 90 € zu viel für Freizeit oder 200 € zu wenig für Sparen eingeplant sind.
Ja, für die private Entnahme und die Haushaltsplanung. Betriebliche Buchführung, GuV oder Bilanz ersetzt die Datei nicht; sie ist für die private Liquidität gedacht, nicht für die steuerliche Gewinnermittlung.
Einmal im Monat reicht für die meisten Haushalte. Wer häufig stark schwankende Ausgaben hat, prüft besser alle 14 Tage, weil schon 100 € Abweichung im Wochentakt das Monatsziel deutlich verschieben können.